Chianti ist eine DOCG für trockene Rotweine aus der Toskana.
Für Chianti sind folgende Rebsorten zugelassen: Sangiovese, Canaiolo Nero, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Außerdem noch die beiden weißen Sorten Malvasia und Trebbiano, die allerdings von den guten Chianti-Produzenten kaum verwendet werden, ab 2006 sind sie ohnehin nicht mehr zugelassen.
Des weiteren müssen bestimmte Alkoholwerte, die allerdings in den einzelenen Subzonen der Toskana leicht variieren können, eingehalten werden.
Der Chianti blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits für den Beginn des 15. Jahrhunderts sind Hinweise für seine Existenz bekannt. Im 20. Jahrhundert wurde der Chianti mehr und mehr zum Massenwein, der in den typischen, mit BAst umwickelten, bauchigen Flaschen den Markt überschwemmte. 1984 erhielt der Chianti schließlich den DOCG-Status, wodurch sich gravierende Änderungen ergaben, so musste z.B. der Ertrag stark beschränkt werden, der Anteil von weißen Sorten war nicht mehr zwingend notwendig und durfte maximal 10% betragen.
Seit dieser Zeit gehört der Chianti wieder zu den besten Rotweinen Italiens.