Man muß kein ausgesprochener Weinkenner sein, um bei Weinen wie Barbaresco, Dolcetto oder Barolo, bei Gebieten oder Städten wie Monferrato oder Alba und Allesandria, aufzuhorchen.
All dies – und vieles mehr – macht das Piemont aus.
Die weltweit berühmte und beliebte Weinbauregion Italiens liegt im Osten von Turin und verfügt über größtenteils kalkige bzw. lehmige Böden.
Ob man den etwas leichteren Barbaresco favorisiert oder den kräftigeren Barolo, man wird fast immer einen tollen Wein finden.
Der Barolo, der berühmteste Rotwein aus Italien, wird zudem nach sehr strengen Regeln im Faß ausgebaut und muß nach der Lese mindestens vier Jahre lagern. Da zudem die gelesene Menge bewußt niedrig gehalten und der Wein somit künstlich verknappt wird, erhält man zwar nicht nur meist erlesene Tropfen, sondern zahlt auch einen entsprechenden Preis.
Das Wörtchen „meist“ ist hier bewußt gewählt, denn es besteht die Gefahr, daß der Barolo aufgrund seiner bewußten Verknappung manchmal etwas überbewertet wird.
Wirklich große Jahrgänge sind auch hier nicht die Regel.
Noch ein Wort zu der aufstrebenden Unterregion Monferrato:
Auch hier hat man die Mengen in der jüngeren Vergangenheit reduziert, um eine bessere Qualität zu erreichen. Zudem setzte man vermehrt auf die Grignolino-Traube, die zwar keine pflgeleichte Traube und in schwierigen Jahren eher riskant ist, die aber wunderbar runde Weine mit unverwechselbarem Charakter hervorbringt.
Hier lohnt sich beim Kauf ein Abstecher in den Teil des Regals, über dem „Monferrato“ steht.
Weiterführende Informationen über Wein aus dem Piemont:
Barbaresco
Barolo